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Was ist Hochsensibilität?

Hochsensibilität (auch: Hochsensitivität, Hypersensibilität) bezeichnet ein neurophysiologisches und psychologisches Phänomen. Man geht heute davon aus, das es angeboren ist und weltweit bei ca. jedem 5. Menschen vorkommt. Die Forschung dazu steht noch am Anfang. Zum ersten Mal wurde das Phänomen 1996 von der Psychologin Elaine Aron beschrieben.

Einem Erklärungsansatz zufolge stuft der Thalamus mehr Sinnesreize als wichtig ein, als dies beim Bevölkerungsdurchschnitt der Fall ist. Der Thalamus ist ein Teil im Gehirn, den man auch als das Tor zum Bewusstsein bezeichnet.

 

Zu viel Welt für´s Gehirn

ÜberreizungHochsensible Personen nehmen mehr Reize auf, die sie auch intensiver wahrnehmen und tiefer verarbeiten. Gleichzeitig werden Querverbindungen zu schon abgelegten Informationen hergestellt. Dieser komplexe Vorgang braucht entsprechend Zeit und viel Energie. Parallel strömen jedoch weiter neue Eindrücke ein.

Das Nervensystem ist irgendwann überlastet. Kurz und knackig ausgedrückt: „zu viel Welt für´s Gehirn!“

 

Wenn dann z. B. eine Pause in einer reizarmen Umgebung nicht möglich ist, reagieren HSP z. B. aufbrausend oder mit innerem Rückzug. Von außen betrachtet taucht das veränderte Verhalten „scheinbar“ aus dem Nichts auf und wird von Außenstehenden meist falsch interpretiert. Es prallen zwei Wahrnehmungswelten aufeinander, keiner versteht den Anderen und Probleme im sozialen Miteinander können sich entwickeln.

Das hat im Prinzip jeder schon mal bei sich selbst erlebt. Doch bei Hochsensiblen tritt die Überlastung, verglichen mit dem Bevölkerungsdurchschnitt, entsprechend früher ein.

 

Hinweise auf Hochsensibilität

Psychische und physische Merkmale, die auf Hochsensibilität hinweisen, sind z. B.

  • sehr feine und detaillierte Wahrnehmung

  • überdurchschnittliche Kreativität/Fantasie

  • ausgeprägteres „um die Ecke denken“ bzw. vernetztes Denken

  • hohes Gespür für Stimmungen/Emotionen anderer Menschen

  • feinere Empfindung für Temperatur, Gerüche, Geräusche, Berührung, Licht

  • evtl. stärkere Reaktionen auf Medikamente, Alkohol, Koffein

  • schnellere Erschöpfung und längere Regenerationsphasen

  • evtl. schlechteres Kurzzeitgedächtnis (durch zu viele Reize)

  • sehr hohe Gewissenhaftigkeit, hohes Verantwortungsbewusstsein

  • langer emotionaler „Nachklang“ des Erlebten

  • Neigung zu Selbstkritik und Perfektionismus

  • sehr ausgeprägter Sinn für Ethik und Gerechtigkeit

  • höhere Schmerzempfindlichkeit

Diese Auflistung ist nur beispielhaft. Es gibt etliche Aspekte der Hochsensibilität. Nicht jeder HSP hat alle davon und sie unterscheiden sich auch bei jedem in ihrer Ausprägung.

 

Haben Sie Fragen dazu oder den Wunsch nach Coaching/Beratung? Dann vereinbaren Sie am besten telefonisch einen Termin oder gehen über das Kontaktformular.

 

 

Weiterführender Link für noch mehr Infos: https://www.hochsensibilitaet-netzwerk.com

 

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