Salvitila

Praxis für Hypnosecoaching und Entspannung


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Fachberatung und Coaching für Hochsensible Personen* (HSP)

Hochsensible Personen nehmen Fakten aus ihrer Umgebung wahr, die viele andere Menschen gar nicht bemerken. Sie entwickeln oft eine besondere Art zu Denken, eine hohe Empathiefähigkeit und außergewöhnliche Menschenkenntnis. Hochsensibilität ist eine angeborene Form der Begabung, die Fluch und Segen zugleich sein kann.

Leider empfinden sich viele HSP häufig als "irgendwie falsch", da sie ggf. schon seit der Kindheit entsprechendes Feedback bekommen haben. Das Verstehen der für HSP typischen neurophysiologischen Abläufe und das Kennen der besonderen Merkmale nehmen oft schon ganz viel Last von einer hochsensiblen Person.


Worum geht es in der Fachberatung?

Es geht vor allem um das Erlangen einer besseren Selbstakzeptanz. Sie lernen aber auch praktische Hilfsmittel kennen, um Reizüberflutungen im Alltag abzumildern. Auf Wunsch kommen natürlich auch Entspannungsverfahren wie z. B. Tiefenentspannungshypnose, atemtherapeutische Elemente, die Reset-Kieferentspannung oder Ohrakupressur zum Einsatz.

Auch für Partner, Erziehungspersonen oder Arbeitgeber von HSP kann eine Beratung von Nutzen sein. So können Konflikte in Familie, Partnerschaft und Arbeitsteams entschärft oder vermieden werden. Gruppendynamische Prozesse lassen sich besser gestalten, wenn die besonderen Merkmale und die oft sehr hohen Potenziale der HSP berücksichtigt und integriert werden. Und das kommt letztendlich allen zugute.


Was ist Hochsensibilität?

Hochsensibilität (auch: Hochsensitivität, Hypersensibilität) bezeichnet ein neurophysiologisches und psychologisches Phänomen. Einem Erklärungsansatz zufolge stuft der Thalamus – ein Teil im Gehirn, den man als das Tor zum Bewusstsein bezeichnen könnte - mehr Sinnesreize als wichtig ein, als dies beim Bevölkerungsdurchschnitt der Fall ist.

Die Reize werden intensiver wahrgenommen und tiefer verarbeitet. Gleichzeitig werden Querverbindungen zu schon abgelegten Informationen hergestellt. Dieser komplexe Vorgang braucht entsprechend Zeit und Energie, während parallel weiter neue Eindrücke einströmen. Aus diesem Grund kann das Nervensystem des HSP dann überstimuliert sein. Kurz und knackig ausgedrückt: Für den Moment gibt es „zu viel Welt für´s Gehirn!“

Wenn dann z. B. eine Pause nicht möglich ist, reagieren HSP z. B. aufbrausend oder mit innerem Rückzug. Von außen betrachtet taucht das veränderte Verhalten „scheinbar“ aus dem Nichts auf. Es wird von Außenstehenden aus Unwissenheit meist anders interpretiert. Daher kann es zu Problemen im sozialen Miteinander führen.

Man geht heute davon aus, das Hochsensitivität angeboren ist und weltweit bei ca. jedem 5. Menschen vorkommt. Die Forschung dazu steht noch am Anfang. Zum ersten Mal beschrieben wurde das Phänomen 1996 von der us-amerikanischen Psychologin Elaine Aron.

Wie zeigt sich Hochsensibilität?

Psychische und physische Merkmale, die auf Hochsensibilität hinweisen können, sind z. B.:

  • sehr feine und detaillierte Wahrnehmung
  • überdurchschnittliche Kreativität/Fantasie
  • ausgeprägteres „um die Ecke denken“ bzw. vernetztes Denken
  • hohes Gespür für Stimmungen/Emotionen anderer Menschen
  • feinere Empfindung für Temperatur, Gerüche, Geräusche, Berührung, Licht
  • evtl. stärkere Reaktionen auf Medikamente, Alkohol, Koffein
  • schnellere Erschöpfung und längere Regenerationsphasen
  • evtl. schlechteres Kurzzeitgedächtnis (durch zu viele Reize)
  • sehr hohe Gewissenhaftigkeit, hohes Verantwortungsbewusstsein
  • langer emotionaler „Nachklang“ des Erlebten
  • Neigung zu Selbstkritik und Perfektionismus
  • sehr ausgerprägter Sinn für Ethik und Gerechtigkeit
  • höhere Schmerzempfindlichkeit

Die Auflistung ist beispielhaft. Es gibt noch mehr Aspekte der Hochsensibilität. Nicht jeder HSP hat alle davon. Sie sind beim Einzelnen ganz unterschiedlich vorhanden und ausgeprägt.


* Die Begriffe hochsensibel und hochsensitiv werden im Zusammenhang mit HSP im deutschsprachigen Raum synonym verwendet.

 
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