Salvitila

Praxis für Hypnosecoaching und Entspannung


.... einfach lösen!



Fachberatung und Coaching für Hochsensible Personen* (HSP)


Warum eine Beratung?

Weil Wissen und Verstehen wichtig sind! Das Wissen um psychische und neurophysiologische Merkmale bei HSP ist noch nicht so weit verbreitet. Viele HSP haben oft selber keine Ahnung, was mit ihnen los ist. Sie empfinden sich häufig als "unnormal". Wenn sie mit dem Konzept zu HSP in Kontakt kommen, wird auf eimal alles klarer.

In der Beratung/dem Coaching geht es um Information, um die Erlangung eines besseren Selbstverständnisses, die angenehmere Gestaltung von belastenden Alltagssituationen (durch praktische Hilfsmittel) und Stressreduktion durch Entspannungsverfahren. Die vorhandenen hohen Potenziale der HSP können sich durch zunehmende (Selbst)Akzeptanz entfalten - und das kommt allen zugute.

Für Erziehungspersonen, Partner oder Arbeitgeber von HSP ist das Wissen und Verstehen genau so wichtig. So können unnötige Konflikte in Familie oder sozialen Gruppen vermieden und gruppendynamische Prozesse besser gestaltet werden.


Was ist Hochsensibilität?

Hochsensibilität (auch: Hochsensitivität, Hypersensibilität) bezeichnet ein neurophysiologisches und psychologisches Phänomen. Einem Erklärungsansatz zufolge stuft der Thalamus – ein Teil im Gehirn, den man als das Tor zum Bewusstsein bezeichnen könnte - mehr Sinnesreize als wichtig ein, als dies beim Bevölkerungsdurchschnitt der Fall ist.

Die Reize werden eingehender wahrgenommen und tiefer verarbeitet. Gleichzeitig werden Querverbindungen zu schon abgelegten Informationen hergestellt. Dieser komplexe Vorgang braucht entsprechend Zeit und Energie, während weiter neue Eindrücke einströmen. Aus diesem Grund kann das Nervensystem des HSP dann überstimuliert sein. Kurz und knackig ausgedrückt: Für den Moment gibt es „zu viel Welt für´s Gehirn!“

Wenn dann z. B. eine Pause nicht möglich ist, reagiert ein HSP evtl. aufbrausend oder mit innerem Rückzug. Von außen betrachtet taucht das Verhalten „scheinbar“ aus dem Nichts auf und kann daher zu Problemen im sozialen Miteinander führen.

Man geht davon aus, das Hochsensitivität angeboren ist und weltweit bei ca. jedem 5. Menschen vorkommt. Die Forschung dazu steht noch am Anfang. Zum ersten Mal beschrieben wurde das Phänomen 1996 von der us-amerikanischen Psychologin Elaine Aron.

Wie zeigt sich Hochsensibilität?

Hinweise auf Hochsensibilität können sein:

  • sehr feine und detaillierte Wahrnehmung
  • überdurchschnittliche Kreativität/Fantasie
  • ausgeprägteres „um die Ecke denken“ bzw. vernetztes Denken
  • hohes Gespür für Stimmungen/Emotionen anderer Menschen
  • feinere Empfindung für Temperatur, Gerüche, Geräusche, Berührung, Licht
  • evtl. stärkere Reaktionen auf Medikamente, Alkohol, Koffein
  • schnellere Erschöpfung und längere Regenerationsphasen
  • schlechteres Kurzzeitgedächtnis (durch zu viele Reize)
  • hohe Gewissenhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein
  • langer emotionaler „Nachklang“ des Erlebten
  • Neigung zu Selbstkritik und Perfektionismus
  • größerer Sinn für Ethik und Gerechtigkeit
  • höhere Schmerzempfindlichkeit

Die Auflistung ist beispielhaft. Es gibt noch mehr Aspekte der Hochsensibilität. Nicht jeder HSP hat alle davon. Sie sind beim Einzelnen ganz unterschiedlich vorhanden und ausgeprägt.


* Die Begriffe hochsensibel und hochsensitiv werden im deutschsprachigen Raum synonym verwendet, beschreiben aber die selben Aspekte.